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Streuobstwiesen Kleinode unserer Kulturlandschaft
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Streuobstwiesen gehören zu unseren schönsten, aber auch bedrohtesten Biotopen unserer Landschaft. Um sie dauerhaft zu erhalten, ist sowohl eine kontinuierliche Pflege der Bäume als auch eine regelmäßige Nutzung des Grünlands nötig. |
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Ein Obstbaum ist ein Lebensraum |
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Streuobstwiesen stellen mit rund 5.000 Tier- und Pflanzenarten eine der artenreichsten Lebensräume Mitteleuropas dar: Steinkäuzen und Gartenrotschwänzen, Fledermäusen, Gartenschläfern und zahlreichen Insekten dienen sie als Brutplatz, Nahrungs- oder Zufluchtsort. Höhlenbrütende Vögel finden sich oft nur noch auf Streuobstwiesen mit alten Bäumen. Nicht zuletzt stellen Streuobstwiesen gliedernde und belebende Elemente in der Landschaft dar. |
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[mehr zur Gefährdung] |
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Eine Obstbaumallee für das Annaberger Feld |
 Offizielle Eröffnung |
Seit März 2007 bereichert eine junge Obstbaumallee das Annaberger Feld im Kottenforst. Der im 19. Jahrhundert gepflanzte Vorläufer diente der Selbstversorgung mit Obst und zu Forschungszwecken des ehemaligen Versuchshofs der Universität Bonn. Die wenigen verbliebenen Bäume ergänzte die Biologische Station jetzt durch 65 Äpfel, 30 Birnen, einige Pflaumen und Kirschen. Dank der Eigentümer Grafen von Westerholt und der Förderung durch die NRW-Stiftung im Rahmen des 100-Alleen-Projektes in NRW wurde so das historische Landschaftsbild wieder hergestellt. Zwei Schautafeln informieren über Obstbäume und Naturschutz in diesem von Spaziergängern reich besuchten Gebiet.
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